EMOTIONSFOKUSSIERTEEINZELTHERAPIE 

"Die EFT befasst sich mit dem Abge-spaltenen, dem Angstbelasteten und nicht Akzeptierten in uns, verzichtet dabei aber auf den üblichen Psycho-Jargon, der völlig normales und verständliches menschliches Verhalten so hinterlistig pathologisiert."

(Alan S. Gurman, Professor der Psychiatrie, University of Wisconsin)

Was kann die Emotionsfokussierte Einzeltherapie (EFT)?

 

Eine Einzeltherapie kann in vielen Lebenssituationen hilfreich und entwicklungsfördernd sein. Therapie hilft dabei, sich von der eigenen, persönlichen Lebensgeschichte ein genaueres und verständlicheres Bild zu machen, sich mit seinen unbewussten Anteilen auseinander zu setzen, und die damit einhergehenden Emotionen zu spüren.

Somit kann Therapie wichtige Orientierungshilfen im Hinblick auf möglicherweise verschüttete Bedürfnisse, Wünsche, Ziele und Visionen geben. In Kenntnis dessen können Schwierigkeiten, Probleme, Konflikte und Krisen besser nachvollzogen und bewältigt werden. Auch Entscheidungsprozesse werden dadurch erleichtert.

Es ist dabei nicht von Belang, ob Sie in einer Beziehung leben oder nicht. Von Belang ist einzig und allein, wie Sie sich im Moment fühlen, was Ihnen möglicherweise Kopfschmerzen bereitet, was Sie vielleicht traurig oder wütend macht. 

 

Sollten Sie zur Zeit in einer Beziehung leben, ist es wunderbar, mit einem anderen Menschen verbunden zu sein, weil dieser Ihnen eine große Kraftquelle bei der Überwindung von Hindernissen im Leben sein kann. 

Wenn Sie im Moment nicht in einer Beziehung leben, sehen Sie es einmal als eine passende Gelegenheit, sich mehr auf sich selbst zu konzentrieren und sich Fragen folgender Art zu stellen: 

Welche relevanten Auswirkungen haben ihre Erlebnisse und Erinnerungen auf Ihr heutiges Leben? Welche Ziele verfolgen Sie in der näheren und ferneren Zukunft? Wie sind diese Ziele zu realisieren? Was finden Sie an sich selbst liebenswert, welche Eigenschaften schätzen Sie an sich besonders? Was hat Sie zu dem Menschen gemacht, der Sie sind? Was ist Ihrem Empfinden nach der Anlass, sich Hilfe zu suchen?

Emotionen als primäres Beurteilungssystem

 

Die Emotionsfokussierte Therapie, von der Professorin für Psychologie Susan M. Johnson an der Ottawa University entwickelt, basiert auf der Annahme, dass Emotionen der Motor unserer psychischen Aktivität sind. Emotionen bestimmen unser Selbsterleben, unser Denken und Verhalten, genauso wie unsere Erinnerungen und Erwartungen es tun. Emotionen sind unser primäres Beurteilungssystem, an dem wir uns orientieren und welches uns über unsere Sehnsüchte, Wünsche, Ziele und Bedürfnisse informiert.

 

Wir haben in unserer Lebensgeschichte einen Fundus an Informationen angehäuft, der uns dabei helfen soll, uns in der Welt zurecht zu finden. Somit liegt uns eine Vielzahl an emotionalen Informationen über unsere individuellen Wertvorstellungen vor, die es uns ermöglichen, Situationen einzuschätzen, uns ihnen anzupassen und bestmöglich zu meistern.

 

So sehr wie Emotionen uns im Umgang mit der sozialen Welt helfen können, können sie uns gleichermaßen auch im Wege stehen, wenn sie "nicht hilfreich" sind. Nicht hilfreich sind Emotionen besonders dann, wenn sie aufgrund früherer Erfahrungen / Traumatisierungen problematisch werden, unserer Seele also nicht gut tun.

Wobei hilft Emotionsfokussierte Therapie?

 

Die Emotionsfokussierte Therapie leistet Hilfe insbesondere bei allen Schwierigkeiten, bei denen Probleme im emotionalen Erleben im Vordergrund stehen. Dazu zählt, die eigenen Gefühle beispielsweise angemessen und förderlich wahrzunehmen, sie zu regulieren und mit ihnen umzugehen.

 

Sie leistet ebenso Hilfe bei den bereits erwähnten "nicht hilfreichen Emotionen" wie Selbstzweifel, Nieder-geschlagenheit, Hilf- oder Hoffnungslosigkeit, die bei der Bewältigung unseres Lebens einschränkend oder blockierend im Weg stehen.

Zentral ist hierbei, sich seine Emotionen überhaupt "zu erlauben", sich ihrer bewusst oder mithin noch 

bewusster zu werden, sie angstfrei anzuschauen, sie mutig zu erforschen, ihnen eine angemessene Bedeutung zu geben und den neu erlernten, fruchtbaren Umgang mit ihnen nachhaltig anzuwenden. Dazu gehört auch die Fähigkeit, Emotionen aus eigener Kraft umzuwandeln, wenn sie nicht hilfreich sind.

 

Da die EFT erkannt hat, dass Emotionen grundsätzlich anpassungsfähig sind, ist ihr Kerngedanke, dass ungünstige, nicht hilfreiche Emotionen transformiert werden sollen. Transformation soll dabei heißen: Emotionen werden durch Emotionen verändert. Ich zeige Ihnen wie.

Kontakt: Emotionsfokussierte Einzel-Therapie

Kontaktieren Sie mich hier. Alle Anfragen werden unverbindlich, von mir persönlich und immer mit absoluter Diskretion bearbeitet.

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