MEDIATION FÜR

PAARE UND FAMILIEN

"Im Konflikt liegt auch eine Chance."

Die meisten Menschen erleben Konflikte als etwas Unangenehmes: Als etwas,

das man in seinem Leben nicht haben möchte. Aber Konflikte in Beziehungen sind grundsätzlich nicht negativ zu bewerten ... 

Wachstum und Veränderungsprozesse

... im Gegenteil, sie sind notwendige Begleiterscheinungen im menschlichen Miteinander. Sie bewirken Wachstums- und Veränderungsprozesse. Konflikte sollten also nicht als Bedrohung, sondern als Chance verstanden werden.

Konflikte liegen nicht in der objektiven Wirklichkeit, sondern in den subjektiven Wahrnehmungen der Menschen.

So wird das Problem, das einem Konflikt zugrunde liegt, während eines Gesprächs durch die Sichtweisen der Gesprächspartner bestimmt, und eben nicht durch die objektive Wirklichkeit.

 

Da Menschen oftmals dazu neigen, nur "ihre" Wahrheit sehen zu wollen, suchen sie sich aus einer Vielzahl an Informationen diejenigen Argumente heraus, die ihre manifestierte Vorstellung bestärken. Dabei übersehen sie Dinge, die diese Vorstellung verändern oder negieren könnten. Das kann allerdings dazu führen, dass jeder bei sich nur die eigenen guten Leistungen und beim Anderen nur die Fehler sieht.

Mediation ist eine Methode zur Konfliktlösung

 

Mediation ist aussöhnende Vermittlung: Es geht nicht darum, "den Schuldigen" an der Konfliktsituation zu finden, sondern es wird gemeinsam eine Lösung gesucht, mit der alle Beteiligten dauerhaft gut leben können. Jeder arbeitet aktiv mit, ohne der Öffentlichkeit ausgesetzt zu sein. Das gewährleistet eine gute Vertrauensbasis als Grundlage für die Mediation.

 

Durch diese Methode wird es den Beteiligten möglich sein, Lösungen zu entwickeln, die für beide Seiten gewinnbringend sind. Es geht um echte Win-Win-Lösungen, bei denen nicht nur ein "schlechter Kompromiss" gefunden wird, sondern alle Parteien einen Nutzen von der Lösung haben. Im Idealfall können auf diese Weise Konflikte nicht nur aus der Welt geschafft werden, sondern die Beteiligten finden durch gutes Verhandeln gemeinsam eine Lösung, die eine wirkliche Veränderung zum Positiven für alle mit sich bringt.

Im Rahmen der Mediation sind den Verhandelnden Allparteilichkeit und Vertraulichkeit durchweg garantiert.

 

Durch Verhandeln Lösungen finden

 

Verhandeln ist ein Bestandteil unseres Lebens. Jeden Tag verhandeln wir über irgendetwas in unserem Leben, auch dann, wenn wir gar nicht denken, dass wir es tun. Um etwas Gewünschtes vom Anderen zu bekommen, ist es notwendig, sich in dessen Lage zu versetzen. Es ist sicherlich schwer, Situationen auch aus der Sicht des anderen zu betrachten, aber eine wichtige Fertigkeit für jeden, der verhandelt.

Die meisten tragfähigen Lösungen werden mittels Verhandlungen erreicht. Da die meisten Menschen hierbei zumeist nur zwei Strategien kennen, wenden sie entweder die weiche Variante an, die nach friedlichen Lösungen sucht und nachgibt, oder die harte, die gewinnen will.

 

Aus diesem Dilemma kann die Methode des "sachbezogenen Verhandelns" oder "Verhandelns nach Sachlage" führen, die hart in der Sache, aber weich gegenüber den Menschen ist. 

 

Die Verhandlungspartner sollten sich Seite an Seite sehen – wie sie gemeinsam das Problem angehen, und nicht, wie sie aufeinander losgehen. Die Kunst dabei ist, nicht den anderen, sondern das Problem als Feind zu sehen.

Vier Grundaspekte der offenen und ehrlichen Verhandlungsmethode:

  • Mensch und Problem voneinander getrennt behandeln

  • Sich auf Interessen und nicht auf Positionen konzentrieren

  • Nach Möglichkeiten für gegenseitigen Nutzen suchen

  • Neutrale Beurteilungskriterien anwenden

 

Jede Verhandlung sollte vier Kriterien erfüllen: Sie sollte

  • eine Übereinkunft hervorbringen, die durch Vernunft geprägt ist

  • eine Übereinkunft hervorbringen, die in Zukunft Bestand hat

  • das Verhältnis zwischen den Verhandlungspartnern verbessern anstatt es zu zerstören

  • effizient sein

Unbedingte Voraussetzungen für die Mediation

 

  • Freiwilligkeit

  • Akzeptanz

  • Offenheit

  • Vertraulichkeit  

 

Wer profitiert davon?

 

Mediation ist besonders dort erfolgreich, wo Konflikte den gesunden Fortgang menschlicher Beziehungen behindern:

  • in Paarbeziehungen

  • in Familien

  • bei (Rechts-)Streitigkeiten

  • in Geschäftsbeziehungen

  • in Institutionen

  • bei interkulturellen Konflikten

Worin liegt der Gewinn einer Mediation?

 

Jeder möchte an Entscheidungen teilhaben, die in direktem Zusammenhang mit ihm stehen. Und immer weniger Menschen sind dabei bereit, Entscheidungen zu akzeptieren, die von außen diktiert werden. Selbst bei Gericht wird vor dem Urteil über eine einvernehmliche Lösung verhandelt. Wer an einem Verhandlungsprozess nicht beteiligt ist und das Gefühl hat, aus dem Entscheidungsprozess ausgeschlossen worden zu sein, wird das Ergebnis wohl auch nicht gerne akzeptieren.

 

Wer hingegen selbst daran mitgewirkt hat, entwickelt eine ganz andere Einstellung dazu.

 

Eine Verständigung fällt wesentlich leichter, wenn sich beide Verhandlungspartner als Urheber der zugrunde liegenden Vereinbarungen fühlen. Der Verhandlungsprozess wird insgesamt fruchtbarer, wenn sich beide Seiten Schritt für Schritt bei der Entwicklung einer Lösung einander ihre Zustimmung erteilen.

 

Anders als in einem Gerichtsverfahren bietet Mediation den Konfliktpartnern die Möglichkeit, selbst Einfluss auf Verhandlung und Ergebnis zu nehmen. Dadurch werden Lösungen gefunden, die für alle Seiten förderlich sind.

Nachhaltigkeit der Mediation

Ob es nun Zustimmung oder Kritik ist, ob es Bedingungen oder Änderungen sind, die die Verhandelnden in ihren Beiträgen zur Sache hinterlassen – all das sind ihre persönlichen Signaturen, die in den Lösungsvorschlägen sichtbar werden.

Auf diese Weise profitieren beide Seiten davon, sich im gemeinsam verhandelten Ergebnis wiederzufinden. Denn nur wer die Lösung selbst mitgestaltet, wird deren Regeln und Konsequenzen später mittragen wollen.

Eines ist allen Konflikten gleich: Werden sie nicht eindeutig und dauerhaft gelöst, so sind sie wiederum Auslöser für eine weitere Verschlechterung der Situation. Werden sie jedoch konstruktiv und nachhaltig gelöst, stärkt dies das Gemeinschaftsgefühl und den Respekt der Beteiligten füreinander. Durch Mediation können Beziehungen aktiv bewahrt werden.

Dauer der Mediation

Die Dauer eines Mediations-Verfahrens richtet sich nach Art und Umfang des Konflikts. Manchmal reicht eine Kurzmediation von wenigen Stunden, die innerhalb eines Termins an einem Tag abgeschlossen werden kann.

 

In den meisten Fällen sind mehrere Sitzungen erforderlich. Die Dauer einer Mediations-Sitzung beträgt dann in der Regel ein bis zwei Stunden.

Wir finden gemeinsam heraus, in welcher Geschwindigkeit Sie die einzelnen Schritte gehen können und wollen.

Kontakt: Mediation für Paare und Familien

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